Restaurantmeister vs. Hotelmeister – Für wen lohnt sich welche Weiterbildung?

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Die berufliche Weiterentwicklung in der Gastronomie und im Gastgewerbe ist sowohl aus persönlicher Sicht erstrebenswert, wie auch im Hinblick auf höhere Verdienstmöglichkeiten. Eine Investition in die Verbesserung und Erweiterung der eigenen Fachkenntnisse lohnt sich deshalb mehrfach. Im Gastgewerbe sind die Weiterbildungen zum Restaurantmeister sowie zum Hotelmeister besonders gefragt. Jedoch ist es wichtig, vorher genau zu untersuchen, welche Weiterbildung für den angestrebten Karriereverlauf die ideale Grundlage bietet.

Zunächst ist es von Bedeutung, welche Ziele man sich für die Zukunft vorstellt. Möchte man als selbstständiger Gastwirt ein eigenes Restaurant eröffnen, als Angestellter auf einem Kreuzfahrtschiff Führungsverantwortung übernehmen oder sich auf die Aufgaben im Management einer großen Hotelkette konzentrieren? Möglich ist es ebenso, anschließend das bereits erworbene Wissen und die gesammelte Erfahrung an einer Berufsfachschule weiterzugeben oder selbst weiter zu lernen und mit den erlangten Zugangsvoraussetzungen ein Studium zu absolvieren.

Je nachdem, welche persönlichen Präferenzen vorliegen, ist eine Aufstiegsfortbildung zum Restaurantmeister oder Hotelmeister eine gute Option, die fachlichen Voraussetzungen für die berufliche Karriere zu erlangen. Weiterbildungen zum Restaurantmeister und Hotelmeister finden Sie z.B. bei FORTBILDUNG24.

Restaurantmeister vs. Hotelmeister: Worin liegen die Unterschiede und welche Perspektiven ergeben sich durch den jeweiligen Meistertitel?

Voraussetzungen für eine Aufstiegsfortbildung zum Restaurant- bzw. Hotelmeister:
Um zur Prüfung bei der IHK zugelassen zu werden, müssen mehrere Jahre Erfahrung durch einschlägige Berufspraxis vorgewiesen werden. Die geforderte Zeit kann durch eine entsprechende Ausbildung aus dem Bereich der Gastronomie oder Hotellerie reduziert werden. Zusätzlich muss die Ausbildereignung nachgewiesen werden.

Inhalte der Ausbildung zum Restaurant- bzw. Hotelmeister

Beiden Fachrichtungen gemein ist die Aufteilung in drei wesentliche Ausbildungsbestandteile: Die “wirtschaftsbezogene Qualifikation” umfasst volks- und betriebswirtschaftliche Grundlagen, vermittelt umfangreiche Kenntnisse in der Unternehmensführung, im Rechnungswesen sowie rechtliche und steuerliche Aspekte. In vielen Betrieben ist auch die Ausbildung als Hotelsekretär möglich.

Der zweite Teil der Aufstiegsfortbildung dient dem Erwerb “handlungsspezifischer Qualifikationen“. Diese Disziplin enthält organisatorische Elemente sowie die Arbeitsgebiete Gästebetreuung, Mitarbeiterführung und Einkauf.

Beim Restaurantmeister liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Bewirtung von Gästen, der Hotelmeister dagegen vertieft sein Wissen in den Bereichen Planung und Marketing, das Berufsfeld ist vom Pensionsleiter abzugrenzen. Im letzten Teil wird der Fokus auf die berufliche Praxis gelegt und im jeweiligen Aufgabengebiet geprüft.

Berufliche Perspektiven

  • Restaurantmeister: Als Meister in diesem Bereich liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit häufig im Management beziehungsweise in der Leitung und Führung einzelner Abteilungen. In größeren Betrieben oder im eigenen Restaurant ist man beispielsweise verantwortlich für die Verwaltung, Personalauswahl und -führung, Einkauf, Betriebswirtschaft und Marketing. Je nach Ausrichtung des Unternehmens können weitere Aufgaben hinzukommen, wie die Koordination von Bankett- und Cateringveranstaltungen. Auch rechtliche Themen sowie die Einhaltung hygienischer und qualitativer Vorschriften können zum Aufgabengebiet eines Restaurantmeisters gehören. Zusätzlich kann die Ausbildung von Restaurantfachkräften erfolgen.
  • Hotelmeister: Nach der Aufstiegsfortbildung in diesem Bereich ist meist eine Position im Management, in der Abteilungsleitung eines Hotels oder einer größeren gastronomischen Einrichtung denkbar. Ähnlich den Aufgaben, die ein Restaurantmeister nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung übernehmen kann, sind auch die des Hotelmeisters. Allerdings liegt der Schwerpunkt eher in der Hotellerie, auf Kreuzfahrtschiffen oder im Eventmanagement. Wichtig zu beachten ist jedoch bei der Entscheidung in der Tourismusbranche zu arbeiten, dass man auch relativ oft am Wochenende arbeiten muss.

Für die zukünftige Karriere spielt daher die persönliche Interessenslage eine wichtige Rolle. Beide Fortbildungen verfolgen die Absicht, anschließend Führungsaufgaben bewältigen zu können. Wer mit der Beherbergung von Gästen seine berufliche Zukunft gestalten möchte, absolviert eher die Weiterbildung zum Hotelmeister, wobei nicht ausgeschlossen ist, mit dieser Qualifikation weiterhin in einem Restaurant zu arbeiten. Die Aufgabengebiete des Hotelmeisters sind breit gefächert, als Restaurantmeister konzentriert man sich intensiver auf die Bewirtung von Gästen.

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